Es werden heute mehr E-Mails verschickt als Briefe geschrieben und daher glauben viele - nicht nur Privatpersonen - dass es keine Regeln gibt, nach denen die E-Mails geschrieben werden sollten. Stimmt aber nicht, denn der Eindruck, der immer bei den Briefen eingefordert wurde, zählt auch beim E-Mail und so gibt es sehr viel mehr Ähnlichkeiten beim Aufbau, als viele glauben würden.
Das Herzstück von Brief und E-Mail ist nämlich der Text selbst und der beginnt mit der Anrede und endet mit dem Schlussteil. Dieser Bereich, in dem sich dazwischen die eigentliche Information befindet, ist bei allen Formen des Schriftverkehrs gleich und wer 20 Tippfehler einbaut oder keine Grußformel schreibt, wird mit dem Brief genauso scheitern wie mit einer E-Mail.
Natürlich gibt es auch einige Unterschiede, denn beim E-Mail gibt es aufgrund der technischen Durchführung bereits fixe Vorgaben und Umsetzungen, die mit dem Absender und Empfänger einher gehen, sodass das Schreiben eines Adressfeldes kein Thema mehr ist. Das Datum wird automatisch vom E-Mail-Programm ermittelt und Anhänge ebenfalls eingetragen. Doch das Wichtigste, der Text mit Anrede unterliegt den gleichen Vorgaben.
Der Brief ist so aufgebaut:
Absender
Empfänger
Datum, Ort, vielleicht Bezugszeichen bei Unternehmen
Betreff
dann folgt der eigentliche Text
Schlussformel
mögliche Anlagen (Prospekte und dergleichen)
Beim E-Mail gibt es die Adressen und den Betreff als eigene Formularfelder im Programm und dann nur noch den Text. Hinweise zu den Anlagen sind auch Teil des E-Mails, aber werden an eigener Stelle eingetragen.
Somit ist beim E-Mail der Schwerpunkt noch stärker beim eigentlichen Inhalt zu sehen, also beim Text, mit dem man den Empfänger informieren möchte.
Wie bereits eingangs erwähnt, wird man beim E-Mail einige Bereiche nicht brauchen. Aber das heißt nicht, dass man auf die freundlichen Grüße als abschließende Grußform verzichten darf oder dass man keine Anrede wählt. Natürlich wird man von der Anrede Abstand halten, wenn man in einem regen Dialog zum zehnten Mal ein Mail an den Gesprächspartner schickt, denn bei einer Diskussion im Büro grüßt man auch nicht bei jedem Eintritt, wenn man schon seit einer halben Stunde miteinander spricht und nur kurz den Raum verlässt.
Wesentlich ist also, dass die Form so eingehalten wird, als ob man einen Brief schreiben würde. Beim Brief selbst gibt es noch den Unterschied zwischen einem Brief mit Vordruck und ohne. Das obige Muster deckt sich ziemlich für beide Arten, aber beim Vordruck gibt es zusätzliche Informationen wie eine Position für "Ihre Zeichen" oder "Unsere Zeichen", wobei man das formlos im Betreff auch anführen kann. Außerdem hat der Vordruck natürlich schon einen Briefkopf mit Firmenlogo und Firmenadresse anzubieten.
Viele haben Mühe, Briefe zu schreiben, weil sie das schon lange nicht mehr gemacht haben. Daran ändert sich auch durch das E-Mail nichts. Man spart sich Kuvert und Briefmarke, aber die Formulierungen müssen trotzdem gelingen. Wir haben Musterbriefe und die Regeln zusammengetragen, und zwar in folgenden Kapiteln:
Das um und auf in Briefen (auch E-Mails) ist die korrekte Rechtschreibung. Das ist gar nicht so einfach, weil es mehrere Reformen gab. Die nachstehende Seite bietet den Zugang zu den verschiedensten Regeln, von den Beistrichregeln bis zur S-Schreibung.
Themenseiten
Artikel-Thema: Briefvorlage für das Schreiben von Brief oder auch E-Mail
Beschreibung: Für ⚡ Brief und E-Mail gelten mit wenigen Ausnahmen im ✅ Schriftverkehr die gleichen Regeln und damit die gleiche Struktur von Anrede bis Schlussformel.
Wir werden oft gefragt, ob man die Artikel für Studienarbeiten oder Schularbeiten verwenden darf und die Antwort ist ganz klar ja. Dafür haben wir diese Texte auch erstellt - zur Information und Weiterverwendung. Bitte aber bei Möglichkeit auf diese Seite verweisen.
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