Die Vielzahl an Artikel im Handel lassen sich aufgrund ihrer Nutzung gruppieren, sie können auch aufgrund der Preise untergliedert werden, aber es gibt auch noch ganz andere Überlegungen, aus denen auch entsprechende Begriffe geformt wurden. Für die Kundin oder den Kunden ist die Sachlage oft gar nicht bewusst, aber sie kaufen trotzdem häufig Muss-Artikel ein, um ein Beispiel zu nennen.
Der Muss-Artikel ist aus Sicht des Handels und damit der Handelsunternehmen ein Produkt, das regelmäßig oder gar oft gekauft wird. Das ist vor allem bei den Lebensmitteln der Fall, denn für viele ist ein Kaffee ohne Milch undenkbar und daher ist die Milch häufig im Einkaufswagen zu finden. Gleiches gilt für Brot oder anderes Gebäck, für Butter, Aufstriche oder Teigwaren.
Sehr oft gibt es einen Impulskauf, was bedeutet, dass man jetzt sofort und aus der Laune heraus einen Einkauf tätigt. Dabei kann eine CD gekauft werden, es kann ein Film, ein Pullover oder auch eine Schokolade ausgewählt werden. Man wird aber nicht am nächsten Tag diese Aktion wiederholen oder sie auch aus finanziellen Gründen nicht wiederholen können. Die Artikel bieten damit kein Schema an, durch das man planen könnte.
Ganz anders ist das beim Muss-Artikel. Wenn man sich selbst hinterfragt und die Einkaufsstrategie der letzten Woche abruft, wird man feststellen, dass Milch, Brot und ähnliche Lebensmittel vielleicht nicht täglich, aber regelmäßig eingekauft werden. Ob man die Milch kauft, wird nicht gefragt, sondern ist selbstverständlich. Aus Sicht der Kundin oder des Kunden ist die Milch daher ein Muss-Artikel, also ein Artikel, der häufig ausgewählt wird. Ein Lebensmittelgeschäft, das keine Milch führt, hat ein Problem, weil dann wechseln viele Leute zum Konkurrenten.
Der menschliche Alltag und die Muss-Artikel speziell auf Basis der Lebensmittel hängen daher eng zusammen. Es kann auch Muss-Artikel für Büromaterial sein, das man oft braucht, weil bei einem Unternehmen mit vielen gedruckten Dokumenten ist das Papier ebenfalls wichtig.
Wie wichtig der Muss-Artikel ist, lässt sich leicht ablesen, wenn man in der Früh die Milch noch nicht im Regal einsortiert hat. Das gibt unter Garantie Ärger und zeigt die Bedeutung. Für Brot und andere tägliche Lebensmittel gilt dies genauso. Das heißt aber auch, dass die Handelsunternehmen und hier konkret die Lebensmittelbranche leicht planen kann, da diese Artikel auf jeden Fall oft und regelmäßig eingekauft werden. Sie sind also auch für die Anbieter Muss-Artikel.
Wenn man den Muss-Artikel nicht mehr führt, spürt man das vor allem bei wichtigen Lebensmittel. Die Bedeutung kann aber noch deutlicher abgelesen werden, wenn man sich vorstellt, dass jemand sehr gerne eine bestimmte Sorte von Pudding isst, ergo auch kauft und dieser nicht mehr angeboten wird. Dieser eine Pudding kann der Grund dafür sein, dass man fortan bei der Konkurrenz einkauft, weil man nicht darauf verzichten kann oder will.
Der Handel setzt sich aus unzähligen Produkten und Geschäftsideen zusammen. Die erste Entscheidung, wenn man im Handel mitspielen möchte, ist die Frage nach dem Absatzkanal und welche Handelsformen man überhaupt anstrebt.
Dann muss klar sein, welche Waren man überhaupt anbieten möchte. Welches Sortiment mit welcher Gliederung kommt infrage. Wie sieht die Marktsituation aus - habe ich viel Konkurrenz oder bin ich alleine am Markt? Meistens wird man auch über Aktionen nachdenken müssen, um viele Kundinnen und Kunden anlocken zu können.
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Artikel-Thema: Muss-Artikel im Handel und ihre Bedeutung
Beschreibung: Ein 🛒 Muss-Artikel ist aus Sicht des ✅ Konsumenten ein Artikel (meist Lebensmittel), der ohne großes Nachdenken regelmäßig gekauft wird.
Wir werden oft gefragt, ob man die Artikel für Studienarbeiten oder Schularbeiten verwenden darf und die Antwort ist ganz klar ja. Dafür haben wir diese Texte auch erstellt - zur Information und Weiterverwendung. Bitte aber bei Möglichkeit auf diese Seite verweisen.
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