Traditionsbehaftete Industriezweige laufen im Informationszeitalter Gefahr, den Digitalisierungsprozess zu verschlafen und in eingefahrenen Mustern hängen zu bleiben. Dabei ist der Begriff Digitalisierung aus dem heutigen Sprachgebrauch nicht mehr wegzudenken.
Die Welt wird zunehmend zu einem globalen Dorf, welches von der Generation der Digital Natives bevölkert wird. Faxgeräte kennt heute schon fast niemand mehr und Papierberge werden auch bald der Geschichte angehören. Wichtige Meetings können nun global ohne umständliches Reisen über größere Distanzen bequem per Video-Konferenz gehalten werden. Digitalisierung hilft auch beim Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz, spätestens seitdem das Konzept der Smart-Cities entwickelt wird.
Der Begriff beinhaltet ein Netzwerk, das alle gesellschaftlichen Bereiche miteinander verbindet. Autonome Systeme entstehen, welche im Alltag entlasten sollen. Intelligente Anwendungen beginnen, eigene Entscheidungen zu treffen. Digitale Güter verdrängen stärker traditionelle Dienstleistungen sowie Produkte und Großbestellungen gehen dank der Digitalisierung einfach und schnell von der Hand, auch im B2B-Bereich. Über einen smarten Online-Vertrieb ist es im B2B-Bereich problemlos möglich Stahl und Aluminium für beispielsweise Bauwirtschaft, Landmaschinenbau oder Fördertechnik zu bestellen. Mit neuen Errungenschaften kommen auch neue Probleme, so ist es beispielsweise für Unternehmen schwieriger, Fachkräfte und Knowhow an sich zu binden. Viele Betriebe scheinen den Anschluss an die rasant voranschreitende digitale Revolution zu verlieren.
Für den Begriff Digitalisierung existiert keine eindeutige Definition: Ursprünglich bezeichnet der Begriff das Umwandeln von analogen Werten in digitale Formate. Erhobene Daten lassen sich dann informationstechnisch verarbeiten. Der Begriff kann aber auch mit digitalem Wandel bzw. digitale Revolution gleichgesetzt werden. Digitaler Wandel beschreibt die durch Informationstechnik ausgelösten Veränderungsprozesse in der Gesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Bildung und Politik. Die Bedeutung des Begriffes ist deshalb stark kontextabhängig.
In der Politik bezieht sich die Verwendung des Wortes oft auf öffentliche Investitionen im Zuge einer verbesserten Infrastruktur. Dazu gehören u.a.:
Die Wirtschaft integriert den Digitalisierungsbegriff in ihre betriebswirtschaftlichen Kalküle. Hierbei stehen aktuelle sowie zukünftige Erfolge und Erträge klar im Fokus. Auf Unternehmensebene stellt man sich deswegen im Zuge einer Digitalisierung oft folgende Fragen:
In der ganzheitlichen Betrachtung impliziert der Erfolg einzelner Unternehmen auch den gesamtwirtschaftlichen Erfolg des Standortes Deutschland. Man kann deshalb davon ausgehen, dass Politik und Wirtschaft an gleich gerichteten Zielsetzungen interessiert sind. Für den Digitalisierungsreifegrades eines Unternehmens gibt es systematische Analyseverfahren.
Digitalisierung umfasst ein breites Spektrum an Wirkungsbereichen. Unternehmen haben im Kontext dieser mit Unsicherheiten und Begrifflichkeiten zu kämpfen, die nicht selten in einer gewissen Konvergenz zueinanderstehen. Hier zwei Beispiele:
Das traditionelle Geschäftsmodell sieht sich mit zentralen Herausforderungen konfrontiert: Digitale Geschäftsplattformen verbreiten sich zunehmend im Industriesektor. Sie übernehmen außerdem den Kundenzugang sowie Teile der Wertschöpfung. Vertriebswege über den Fachhandel sind weniger lukrativ und werden durch den Direktvertrieb ersetzt.
Ein sehr praxisnahes Anwendungsbeispiel für Digitalisierung im privaten Bereich sind Smart Home Systeme. Das Zuhause, das mitdenkt, soll mehr Sicherheit und Komfort versprechen: Smarte Türsensoren oder eine ansprechbare Heizung, die sich bereits erwärmt, während ihr Besitzer noch auf Parkplatzsuche ist. Blendet die Sonne beim Fernsehschauen, fährt das intelligente Rollo automatisch herunter.
Smarte Haushaltsgeräte verrichten ihre Arbeit fast komplett von selbst und bieten individuellen Service: WLAN-Kaffeemaschinen merken anhand der Smartwatch, wie gut oder schlecht ihr Besitzer geschlafen hat und bereiten den Morgenkaffee dann extra stark zu. Staubsauger- und Mähroboter verrichten ihre Hausarbeit ordnungsgemäß, während ihre Besitzer im Büro oder Café sitzen.
Digitalisierung findet in jedem Bereich der Gesellschaft statt: In alteingesessenen Industriezweigen werden neue Vertriebswege entdeckt. Absatz und Produktion lassen sich anhand von Nutzerdaten besser optimieren. Die bringt auch Vorteile im Online-Vertrieb und im Bereich kundenspezifisches Marketing. Viele Konzerne haben hier dem analogen Zeitalter bereits den Kampf angesagt.
Das Thema Unternehmen teilt sich in zwei wesentliche Bereiche, nämlich die Gründung und alle damit verbundenen Überlegungen sowie dem bestehenden und langfristigen Unternehmen. Die Gründung ist nicht einfach, weil man sich um viele Dinge kümmern muss - von der Umsetzbarkeit der Idee über die Finanzierung bis zum nötigen Personal.
Was die weitere Entwicklung betrifft, gibt es viele Begriffe, die sich mit der Volkswirtschaft, dem Marketing oder auch dem Rechnungswesen überschneiden. Es gibt aber ein paar Bereiche, die unmittelbar mit dem Unternehmen zusammenhängen. Das eine ist die Industrie und damit verbunden auch die Digitalisierung als aktueller Trend. Das andere sind die Interessenten, ergo die Stakeholder.
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Artikel-Thema: Digitalisierung in der Industrie
Beschreibung: 🧾 Digitalisierung ist ein Begriff, der gerade im Umfeld der ✅ Industrie häufig verwendet wird, mit allerdings vielen Ansätzen und Definitionen.
Wir werden oft gefragt, ob man die Artikel für Studienarbeiten oder Schularbeiten verwenden darf und die Antwort ist ganz klar ja. Dafür haben wir diese Texte auch erstellt - zur Information und Weiterverwendung. Bitte aber bei Möglichkeit auf diese Seite verweisen.
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