Schließlich gibt es auch den Staat als politische Vertretung der Gesellschaft in einem Land, der ebenfalls Interesse an der Entwicklung des Unternehmens hat und das in mehrfacher Hinsicht. Einerseits ist er daran interessiert, dass das Unternehmen wächst und Arbeitsplätze schafft, andererseits braucht der Staat auch Steuereinnahmen, um seine Leistungen finanzieren zu können.
Der Staat ist ein Stakeholder am Unternehmen aus gleich mehreren Gründen. Das Verhältnis von Staat und Unternehmen ist eines, das scheinbar widersprüchlich abläuft. Förderungen für neue Arbeitsplätze helfen den Unternehmen, die Kosten in Form von Steuerausgaben helfen hingegen dem Unternehmen nicht wirklich und die Begeisterung für die Steuerforderungen halten sich in Grenzen.
Tatsächlich sind die Steuern natürlich ein wesentlicher Beitrag zum Gesamtsystem, sei es die Umsatzsteuer bei jeder Verkaufshandlung innerhalb des Heimatlandes als auch die Einkommensteuer als Anteil an den Gewinnen, die die Unternehmerinnen und Unternehmer erwirtschaften konnten. Dabei gibt es auch häufig einen Grundsatz zu hören, nämlich "Umsatzsteuer zahle ich gerne, Einkommensteuer gar nicht gerne", womit gemeint ist, dass eine hohe Umsatzsteuer auch für einen hohen Umsatz steht und das ist eine erfreuliche Aussage. Die Einkommensteuer ist hingegen eine reine Steuerbelastung und betrifft den Unternehmer auch privat.
Diese ist aber notwendig, damit der Staat genug Geld zur Verfügung hat, um Sozialleistungen finanzieren zu können und auch, um der Wirtschaft mit entsprechenden Rahmenbedingungen zur Verfügung stehen zu können. Der Staat ist daher auch ein Stakeholder als Vertreter der Gesellschaft und er ist an gesunden und erfolgreichen Unternehmen sehr interessiert.
Ob ein Unternehmen erfolgreich sein kann oder nicht, beeinflusst der Staat nicht so wie das Kundeninteresse oder das Agieren mit den Mitarbeitern. Trotzdem können die Rahmenbedingungen, die der Staat durch seine Wirtschaftspolitik und Steuerpolitik festlegt, großen Einfluss nehmen. Wenn man zu hohe Steuern einhebt und die Leute kein Geld übrig haben, können sie auch nicht einkaufen und der Umsatz geht zurück. Es reicht also nicht, wenn der Staat nur auf die Steuern der Unternehmen wartet, er muss auch für die Gesamtheit eine Basis schaffen, dass es überhaupt dazu kommen kann.
Das Thema Unternehmen teilt sich in zwei wesentliche Bereiche, nämlich die Gründung und alle damit verbundenen Überlegungen sowie dem bestehenden und langfristigen Unternehmen. Die Gründung ist nicht einfach, weil man sich um viele Dinge kümmern muss - von der Umsetzbarkeit der Idee über die Finanzierung bis zum nötigen Personal.
Was die weitere Entwicklung betrifft, gibt es viele Begriffe, die sich mit der Volkswirtschaft, dem Marketing oder auch dem Rechnungswesen überschneiden. Es gibt aber ein paar Bereiche, die unmittelbar mit dem Unternehmen zusammenhängen. Das eine ist die Industrie und damit verbunden auch die Digitalisierung als aktueller Trend. Das andere sind die Interessenten, ergo die Stakeholder.
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Artikel-Thema: Staat ist ein Stakeholder am Unternehmen
Beschreibung: Der 🧾 Staat ist ein Stakeholder am Unternehmen, der an langfristigen Arbeitsplätzen und ✅ Steuereinnahmen interessiert ist.
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